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Querfeldhandball: im 4-plus-1 ohne Wechsel

Querfeldhandball: im 4-plus-1 ohne Wechsel

Spiele Playlist

Grundspiel

Querfeldhandball: Schneller Abschluss, schneller Wechsel

Beim Querfeldhandball treten zwei Mannschaften mit jeweils drei Feldspieler:innen und einer Torhüter:in gegeneinander an. Zusätzlich stehen Auswechselspieler:innen außerhalb der markierten Zone bereit. Nach jedem Torerfolg läuft die werfende Spieler:in aus dem Feld, klatscht mit einer wartenden Person ab und wird sofort ersetzt. Gespielt wird nach vereinfachten Handballregeln, sodass Passen, Prellen, Doppelpässe und bis zu drei Schritte erlaubt sind. Die Spielform verbindet ein klassisches Querfeldspiel mit permanenten Wechseln und schafft dadurch eine hohe Dynamik sowie wiederkehrende Über- und Unterzahlsituationen, die schnelle Entscheidungen und klare Raumaufteilung erfordern.
Portrait von Sandra Nickel

Tipp von ALBA-Coach Sandra Nickel

Nach jedem Torerfolg den schnellen Wechsel bewusst einfordern, damit Über- und Unterzahlmomente sofort ausgespielt werden können.

Benötigtes Material

  • Bälle
  • Leibchen
  • Tore

Ablauf

  1. Schritt 1:
    Zwei Teams starten im Handballfeld mit je drei Feldspieler:innen und einer Torhüter:in; weitere Spieler:innen warten außerhalb der markierten Wechselzone. 
  2. Schritt 2:
    Das Spiel läuft nach Handballregeln, wobei Pässe, Prellen und bis zu drei Schritte erlaubt sind.
  3. Schritt 3:
    Erzielt ein Team ein Tor, verlässt die werfende Spieler:in sofort das Feld und klatscht mit einer wartenden Person ab. 
  4. Schritt 4:
    Die eingewechselte Spieler:in übernimmt direkt die freigewordene Position und das Spiel läuft ohne Unterbrechung weiter. 
  5. Schritt 5:
    Durch den ständigen Wechsel entstehen wiederkehrende Über- und Unterzahlsituationen, die von beiden Teams aktiv genutzt werden sollen.

Top oder Flop?

Welche Bewertung hat das Spiel verdient?
Variation

Querfeldhandball: im 4-plus-1 ohne Wechsel

In dieser Variante von Querfeldhandball spielen zwei Mannschaften mit jeweils vier Feldspieler:innen und einer Torhüter:in auf einem Handballfeld gegeneinander. Gespielt wird nach vereinfachten Handballregeln, wobei Pässe, Prellen und bis zu drei Schritte erlaubt sind. Die roten Markierungen im Video begrenzen das Spielfeld, die gelben markieren den Torraum, der von Feldspieler:innen nicht betreten werden darf. Nach jedem Tor führt die erfolgreiche Spieler:in zunächst eine Zusatzaufgabe aus: Zuerst das Ablegen auf den Bauch und Rollen wie ein Baumstamm, später als Variante das Sprinten zur Mittellinie. Während diese Aufgaben ausgeführt werden, kann die angreifende Mannschaft eine temporäre Überzahlsituation nutzen und den Angriff gezielt ausspielen. Die Spielform verbindet klares Handballspiel mit konditionellen und koordinativen Elementen und fördert schnelles Umschalten, Absprachen in der Abwehr und saubere Entscheidungen im Angriff.
Portrait von Sandra Nickel

Tipp von ALBA-Coach Sandra Nickel

Die angreifende Mannschaft sollte Überzahlsituationen bewusst erkennen und durch schnelle Passfolgen in freie Räume nutzen.

Benötigtes Material

  • Bälle
  • Leibchen
  • Tore

Ablauf

  1. Schritt 1:
    Zwei Teams starten im Handballfeld; jedes Team spielt mit vier Feldspieler:innen und einer Torhüter:in, während Hütchen bzw. Plättchen das Spielfeld und den Torraum markieren.
  2. Schritt 2:
    Der Ball kommt von der Torhüter:in ins Spiel; Pässe, Prellen und bis zu drei Schritte sind erlaubt.
  3. Schritt 3:
    Nach jedem Torwurf legen sich die werfenden Spieler:innen zunächst einmal auf den Bauch und rollen wie ein Baumstamm, bevor sie in die Abwehr zurücklaufen.
  4. Schritt 4:
    In der Zwischenzeit soll die angreifende Mannschaft die entstehende Überzahlsituation ausspielen.
  5. Schritt 5:
    In der späteren Variation sprinten die Werfer:innen nach dem Abschluss stattdessen zur Mittellinie und wieder zurück ins Feld, wodurch erneut Überzahlangriffe entstehen.

Top oder Flop?

Welche Bewertung hat das Spiel verdient?
Variation

Querfeldhandball: Im 3vs3

In dieser Querfeldhandball-Variante treten zwei Teams mit jeweils drei Feldspieler:innen gegeneinander an und versuchen, den Kasten im Torraum zu treffen. Gespielt wird nach vereinfachten Handballregeln: Drei Schritte, drei Sekunden Ballkontakt, Prellen und Doppelpässe sind erlaubt. Nach einem Treffer erhält das andere Team den Ball und startet seinen Angriff regulär außerhalb des 6-Meter-Raums.
Später wird die Übung erweitert: Nach jedem Treffer legt sich die werfende Spieler:in einmal kurz auf den Bauch, bevor sie wieder aufsteht und zurückläuft. Dadurch spielt das andere Team den nächsten Angriff zunächst in Überzahl, was schnelle Anschlussaktionen, klares Umschalten und Raumaufteilung fördert.
Portrait von Sandra Nickel

Tipp von ALBA-Coach Sandra Nickel

Nach jedem Treffer sofort Tempo aufnehmen, um die entstehende Überzahl effektiv auszuspielen.

Benötigtes Material

  • Bälle
  • Leibchen
  • Kästen
    als Alternative zu Toren

Ablauf

  1. Schritt 1:
    Zwei Teams mit je drei Feldspieler:innen starten im Handball-Querfeld; Ziel ist es, den Kasten im Tor zu treffen.
  2. Schritt 2:
    Der Angriff wird nach Handballregeln ausgespielt, wobei drei Schritte, drei Sekunden Ballkontakt und Prellen erlaubt sind.
  3. Schritt 3:
    Erzielt ein Team einen Punkt, bekommt das andere Team den Ball und beginnt den nächsten Angriff außerhalb des 6-Meter-Raums. 
  4. Schritt 4:
    In der erweiterten Form legt sich die werfende Spieler:in nach einem Treffer einmal kurz auf den Bauch, wodurch das verteidigende Team die folgende Aktion in Überzahl eröffnet. 
  5. Schritt 5:
    Beide Teams spielen kontinuierlich weiter, nutzen Breite und freie Räume und reagieren auf Über- oder Unterzahlsituationen.

Top oder Flop?

Welche Bewertung hat das Spiel verdient?
Variation

Querfeldhandball: Im 3-plus-1 mit Joker

Beim Querfeldhandball 3+1 mit Joker spielen zwei Teams mit jeweils drei Feldspieler:innen und einer Torhüter:in gegeneinander. Zusätzlich agiert eine Joker-Spieler:in in spezieller Leibchenfarbe, die immer für das ballbesitzende Team spielt und dadurch konstant Überzahl im Angriff erzeugt. Die Angreifer:innen sollen den freien Raum nutzen, sich aktiv anbieten und durch viele Pässe Vorteile ausspielen. Je nach Variation sind Preller verboten und die Joker-Spieler:in darf nicht selbst auf das Tor werfen, bleibt aber anspielbar. Die Spielform betont klares Positionsspiel, das Erkennen freier Zonen sowie das Zusammenspiel im Überzahlangriff.
Portrait von Sandra Nickel

Tipp von ALBA-Coach Sandra Nickel

Die Joker-Spieler:in soll aktiv Räume öffnen, sich klar anspielbar machen und das Überzahlspiel strukturiert unterstützen, ohne dabei das Tempo zu verlieren.

Benötigtes Material

  • Bälle
  • Leibchen
  • Tore

Ablauf

  1. Schritt 1:
    Zwei Teams starten mit drei Feldspieler:innen und einer Torhüter:in; zusätzlich steht eine Joker-Spieler:in in spezifischer Leibchenfarbe bereit, die immer für das ballführende Team mitspielt.
  2. Schritt 2:
    Das Spiel läuft im Querfeld nach Handballregeln, wobei der Angriff dauerhaft in Überzahl agiert.
  3. Schritt 3:
    Die Joker-Spieler:in unterstützt das Angriffsteam durch ständiges Freilaufen und Passangebote, darf jedoch je nach Variation nicht selbst aufs Tor werfen.
  4. Schritt 4:
    In der Variation ohne Preller muss der Angriff allein über Pässe, Schritte und Raumbewegung Lösungen finden.
  5. Schritt 5:
    Die Abwehr reagiert auf die Überzahl, stellt Passwege zu und versucht, mit guter Positionierung Ballgewinne zu erzwingen.

Top oder Flop?

Welche Bewertung hat das Spiel verdient?